Am 30. September pitchten sechs Start-ups um den wichtigsten deutschen Marketing Nachwuchspreis: Die Frankfurter Sprungfeder. Das im Bad Homburger groundr Zentrum im Kurhaus ansässige Start-up braceless konnte das spannende Rennen für sich entscheiden und gewann somit ein attraktives Förderpaket im Gesamtwert von 40.000€.

Am Samstag, den 26. Oktober war es nun endlich so weit: anmoderiert vom groundr Vorstandsvorsitzenden Jens Klemann, welcher ebenfalls in der Jury saß, wurde dem Start-up auf der Frankfurter Marken Gala in der alten Oper feierlich seine Auszeichnung verliehen. Rund 700 Zuschauer bestehend aus den führenden Köpfen der deutschen Markenwelt verfolgten das Spektakel – ein besseres einjähriges Jubiläum hätten sich die Gründer Patrick Böhm und Björn Zäuner nicht vorstellen können. Auch das Feedback der Kundschaft könnte positiver nicht sein: „Die Grundsätze funktionieren, wir werden angenommen und machen Kunden glücklich“, so die Zwischenbilanz von Patrick Böhm. Und wer glücklich ist, der lächelt. Denn genau das ist es, was braceless seinen Kunden ermöglichen will – ein bezahlbares Traumlächeln ohne teure Zahnspange, Wartezeiten beim Kieferorthopäden oder Schmerzen.

Mit Björns Vater, einem promovierten Zahnmediziner, haben die beiden eine fachkompetente Unterstützung an ihrer Seite. Die Geschäftsidee ist einfach und innovativ zugleich. Eine Technologie ermöglicht eine kosmetische Zahnbegradigung ohne klassische Zahnspange. Der Kunde kann über die Website ein Starter-Kit anfordern und Abdrücke seiner Zähne selbst anfertigen und einschicken. Ist die Fehlstellung von braceless behandelbar, bekommt er ein Angebot mit einem entsprechenden Behandlungsplan, welcher durchschnittlich auf fünf Monate mit insgesamt 10 durchsichtigen Zahnschienen angesetzt wird. Eine Zahnschiene wird dann 14 Tage für mindestens 22 Stunden am Tag getragen und wird danach durch eine neue, engere Schiene ersetzt. Durch diesen eher sanften Druck bleiben dem Kunden die starken Schmerzen erspart und die Zähne werden langsam in die richtige Richtung bewegt.

Die Zusammenarbeit mit Zahnarztpraxen ist den jungen Gründern dabei sehr wichtig, sie möchten keine Konkurrenz darstellen, sondern ihr Netzwerk an Partnerärzten ausweiten, um bessere Ergebnisse zu erzielen und die Kunden noch glücklicher zu machen. Eine Behandlung kostet bei braceless insgesamt 1490€, wer bereits eine Zahnspangenbehandlung beim Kieferorthopäden hinter sich hat, der weiß, dass braceless deutlich kostengünstiger ist.

Die Jury der Frankfurter Sprungfeder war begeistert, denn der „runde Business Case mit klarem Nutzwert für eine breite Zielgruppe, das skalierbare, profitable Geschäftsmodell mit sehr hohem Potenzial und der Fokus auf User Experience und Markenaufbau“ hatte sie überzeugt. Das Förderpaket, welches braceless somit gewann, enthält unter anderem Coachings von P&G, accenture, EY und Philip Holzer; ein Mediapaket der Media Frankfurt GmbH für Flughafenwerbung und eine dreijährige Mitgliedschaft im Marketing Club Frankfurt.


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